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Die Ausbildung beginnt mit dem Abschluss eines Ausbildungs-Vertrags. Dies ist jederzeit während der Bürozeiten möglich, im Anschluss kann auch direkt mit der ersten Theoriestunde begonnen werden. Mitzubringen sind der Personalausweis sowie die Grundgebühr von derzeit 100 Euro (Auto) bzw. 120 Euro (Motorrad).

Zeitnah sollte ein Termin beim Bürgeramt vereinbart werden, das geht auch online und berlinweit. Dort wird der Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis gestellt. Folgende Unterlagen sind dabei vorzulegen:

- gültiger Personalausweis
- Bescheinigung über die Ausbildung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen
- Sehtest-Bescheinigung
- biometrisches Passbild
- Bearbeitungsgebühr (derzeit 48,25 Euro)

Die Sehtest-Bescheinigung und das biometrische Passbild werden häufig im Paket mit der Ersthelfer-Ausbildung angeboten. Alternativ kann der Sehtest beim Optiker oder einer anderen amtlich anerkannten Sehtest-Stelle durchgeführt werden. Die Vorgaben zum biometrischen Passbild sind bei den Links zu finden.

Die Ausbildung erfolgt nach dem offiziellen Leitfaden der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.

Beim Führerschein-Ersterwerb ist die Teilnahme an 14 (Klasse B) bzw. 16 (Klasse A) Theorieeinheiten gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer Führerschein-Erweiterung sind nur 6 Einheiten Grundwissen zu belegen. Der Unterricht findet Montags und Donnerstags von 19 bis 20.30 Uhr in unserer Fahrschule in der Manfred-von-Richthofen-Straße 30 statt.

Parallel dazu kann mit den Fahrstunden begonnen werden. Die verzahnte Ausbildung ist sinnvoll, damit die Erkenntnisse aus dem Theorieunterricht gleich auf der Straße angewendet werden können. Gleichzeitig ergeben sich aus den Fahrstunden oft weitere Fragen für den Theorieunterricht.

Zunächst wird in der Grundausbildung das Beherrschen des Fahrzeugs und das sichere Fahren im Straßenverkehr unter Befolgung der Verkehrsregeln vermittelt. Die Dauer der Grundausbildung hängt maßgeblich von dem Gefühl für das Fahrzeug und der Ruhe des Schülers ab.

Gesetzlich vorgeschrieben sind in der praktischen Ausbildung nur die Sonderfahrten. Diese erfolgen am Ende der Ausbildung und bestehen aus einer Überlandfahrt (225 Minuten), einer Autobahnfahrt (180 Minuten) und einer Nachtfahrt (135 Minuten).


Führerschein mit 17
Bei der Anmeldung zum Führerschein mit 17 sollten die Eltern bzw. der gesetzliche Vertreter den Fahrschüler begleiten, da ihre Zustimmung zum Vertrag erforderlich ist. Der Jugendliche sollte mindestens 16,5 Jahre alt sein. Die Ausbildung ist dieselbe wie für alle anderen – es ist ja auch derselbe Führerschein.

Die befristete Prüfbescheinigung wird erst mit Vollendung des 17. Lebensjahres ausgehändigt. Die theoretische Prüfung kann 3 Monate vorher abgelegt werden, die praktische Prüfung einen Monat. Mit der Bescheinigung darf der Jugendliche anschließend bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres in Begleitung der eingetragenen Begleiter fahren, jedoch nur in Deutschland. Die Prüfbescheinigung umfasst auch die Klassen AM (Roller) und L (kleine, landwirtschaftliche Fahrzeuge), diese dürfen ohne Begleitung gefahren werden.

Mit der Prüfbescheinigung darf noch bis zu 3 Monate nach dem 18. Geburtstag im Inland gefahren werden. Der Kartenführerschein sollte also rechtzeitig mit Vollendung des 18. Lebensjahres beantragt werden.

Eingetragene Begleiter müssen mindestens 30 Jahre alt und mindestens 5 Jahre lang im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B sein. Sie dürfen nicht mehr als 1 Punkt im Verkehrszentralregister und während der Fahrt nicht mehr als 0,5 Promille Blutalkohol haben.
Fahrschule Seipelt GmbH | Manfred-von-Richthofen-Straße 30 | 12101 Berlin | Telefon (030) 786 11 12